Viertes Meisterkonzert
Donnerstag, 12. Februar 2009
19.15 Uhr Einführung- Ensemble
Capella de la Torre
Birgit Bahr, Pommer, Flöte
Detlef Reimers, Posaune
Regina Sanders, Bassdulzian, Flöte
Thomas Ihlenfeldt, Laute
Katharina Bäuml, Schalmei, Pommer und Leitung
-Gaudeamus omnes-
Waits, Piffari, Stadtpfeiffer – Musik im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts
In diesem Konzert begeben sich die Musiker der Capella de la Torre auf eine Reise durch das Europa der frühen Neuzeit, indem sie verschiedene Musikstile und Traditionen dieser Zeit wieder neu erfahrbar machen. Die Technik der Improvisation über vorgegebene Stimmen oder Liedsätze spielt dabei eine besondere Rolle.
Die Capella de la Torre versammelt Musiker, die sich als Spezialisten für historische Aufführungspraxis einen Namen gemacht haben. Leitgedanke ist es, die reiche Musik aus Mittelalter und Renaissance mit professionellem Anspruch zur Aufführung zu bringen. Der Name -de la Torre- ist auf zweierlei Weise zu verstehen- Die Gruppe widmet sich im Besonderen der Musik für historische Blasinstrumente, zeitgenössisch als -Capella Alta- bekannt. Anfang des 18. Jahrhunderts komponierte der Spanier Francisco de la Torre das wohl berühmteste Stück für eine solche Besetzung, Neben der Hommage an den Komponisten ist der Name aber auch ganz wörtlich zu verstehen- -De la Torre- bedeutet -vom Turme-. Bläsergruppen in Spanien musizierten häufig von Türmen oder Balkonen herab. Die Besetzung des Ensembles ist eine in der heutigen Musikszene wenig gepflegte Praxis, die besonders in Deutschland als Rarität gelten darf. Quelle: kulturkurier / Kulturclub.de
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