Ruine der Aegidienkirche in Hannover

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Ruine der Aegidienkirche

Die Aegidienkirche ist eine der drei Hannoveraner Innenstadtkirchen und wurde im Jahr 1943 durch einen Bombenangriff zerstört. Danach wurde die Kirche nicht wieder aufgebaut und dient seither als Mahnmal für den Frieden. Schon im 10. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Kapelle, die im Jahr 1163 zu einer dreischiffigen romanischen Kirche ausgebaut wurde. 1347 wurde dann die gotische Hallenkirche gebaut und seitdem mehrfach umgestaltet. So finden sich Elemente aus zahlreichen Epochen wie dem Barock aber auch der Moderne in der Ruine vereint. Besondere Beachtung verdient der Siebenmännerstein, der lange Jahre zu den Hannoveraner Wahrzeichen zählte. In diesem „Medaillonkreuzstein“ sind sieben betende Männer dargestellt, die der Sage nach bei der Verteidigung der Stadt im Jahr 1490 gestorben sein sollen.

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