Hamburg - Schlechte Ausbildung und Outsourcing grösste Gefahren für Journalismus

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09.05.2008
Hamburg ots - - Querverweis: Grafiken sind unter http://wwwpresseportalde/grafiken abrufbar - Eine schlechte Ausbildung und das Outsourcing von Redaktionen sehen Journalisten als grösste Gefahren für den etablierten Journalismus an Dies ist ein Ergebnis aus dem jüngsten Medien-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor Der Medien-Trendmonitor ist eine regelmässige Online-Befragung und untersucht aktuelle Trends und Entwicklungen im Journalismus Insgesamt haben über 3000 Redakteure und freie Journalisten an der Befragung teilgenommen Die Mehrheit der Redakteure rund 59 Prozent sieht eine schlechteAusbildung als grösste Gefahr für den etablierten Journalismus Das Outsourcing von Redaktionen sowie die Abkehr der jüngeren Generation vom Qualitätsjournalismus jeweils fast 59 Prozent werden von den Befragten beinahe ebenso oft genannt Für deutlich weniger, nämlich 43 Prozent der Journalisten, sind die sinkenden Auflagen am gefährlichsten Im Bürgerjournalismus in Form von User Generated Content sehen die Medienvertreter tendenziell kaum oder gar keine Gefahr 54 Prozent Rund 43 Prozent geben hingegen an, dass diese Form der Berichterstattung eine mittlere oder grosse Gefahr für den etablierten Journalismus darstellt Die gedruckte Zeitung bleibt weiterhin das wichtigste Medium: Eineklare Mehrheit der Journalisten fast 80 Prozent ist der Meinung, dass das Internet die gedruckte Zeitung als massgebliches Leitmedium nicht abgelöst hat Nur rund 17 Prozent gehen davon aus, dass das Internet bald zum wichtigsten Medium wird und somit die Stellung der gedruckten Zeitung einnimmt Auffällig ist, dass Journalisten aus demOnline- und Multimediabereich dem Web eine besondere Relevanz einräumen: Hier meinen immerhin rund 13 Prozent der Befragten, dass die gedruckte Zeitung als Leitmedium bereits vom Internet abgelöst worden ist Dass Verlage in zunehmendem Masse in Internetangebote investieren, begrüsst ein Grossteil der Journalisten Knapp die Hälfte 48 Prozent sagt, dass wer jetzt nicht mitzieht und ins Internet investiert, in Zukunft verloren hat Rund ein Drittel gibt an, dass es mittelfristigauch lukrative Erlösmodelle im Internet geben wird Gleichzeitig sindrund 24 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die wachsenden Umsätze mit Online-Werbung die Investitionen in Web-Angebote sichern werden Web 20-Angebote sind im journalistischen Alltag eher geringfügig bedeutend: Zwei Drittel der Befragten räumen dieser Technologie eine geringe oder gar keine Relevanz ein Redakteure aus dem Online- und Multimediabereich haben zu Web 20 ein anderes Meinungsbild: Hier bezeichnet die Hälfte 51 Prozent diese Angebote als wichtig Weitere Ergebnisse des Medien-Trendmonitors: Ein Grossteil der befragten Redakteure 69 Prozent ist mit dem Beruf zufrieden Dabei spielt das Gehalt eine wichtige Rolle: 27 Prozent der Journalisten mit einem monatlichen Brutto-Einkommen von weniger als 1500 Euro sind mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden Als wichtigste Gründe für die Berufszufriedenheit werdenFreude an der Arbeit, interessante und vielseitige Arbeitsaufgaben sowie genügend Freiräume, um die Arbeit kreativ zu gestalten genannt Knapp 60 Prozent der Medienvertreter geben an, dass ihr Gehalt in den letzten drei Jahren etwas oder sogar deutlich gestiegen ist Bei lediglich rund 9 Prozent ist das Einkommen eher gesunken Rund die Hälfte der Journalisten 49,5 Prozent sieht Videos alsnormale Inhalte des Internets an Fast jeder Fünfte 18,5 Prozent glaubt sogar, dass das klassische Fernsehen irgendwann durch das Internet ersetzt wird Nur 30 Prozent der Redakteure glauben, dass die deutschen Verlage und Medienunternehmen für die digitale Zukunft gut bis sehr gut gerüstet sind Dagegen attestiert die überwiegende Mehrheit den Verlagen, nur mässig oder gar schlecht für die digitalen Herausforderungen gewappnet zu sein Alle Ergebnisse des Medien-Trendmonitors als PDF 1,6 MB:http://wwwnewsaktuellde/pdf/medientrendmonitor032008pdfOriginaltext: news aktuellDigitale Pressemappe: http://wwwpresseportalde/pm/6344Pressemappe via RSS : http://wwwpresseportalde/rss/pm_6344rss2Pressekontakt:news aktuellFrederik StiefenhoferPublic Relations ManagerTelefon: 040 / 4113 2772Fax: 040 / 4113 2876stiefenhofer-newsaktuellde
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