|
|
 |
07.05.2008 |
 |
 |
| Essen ots - Der Textil-Discounter Kik handelt sich mit seiner ehrlichen Aussage zur Kinderarbeit viel Ärger ein Das Unternehmen dürfte für längere Zeit gebrandmarkt sein, weil reflexartig ein Gedanke in den nächsten greift: Der Billigheimer lässt Kinder in armen Ländern schuften, um hohe Gewinne abschöpfen zu können Doch soeinfach sollte es sich niemand machen Der Vorstoss der Geschäftsführung ist mutig Es ist ein ungeschriebenes Gesetz der Branche, dass bei der Herstellung von Textilien in Asien Kinder arbeiten Da macht es keinen Unterschied, ob Ware am Ende teuer oder billig wie bei Kik ausliegt Doch niemand geht an die Öffentlichkeit Kik hat sich nun vorgewagt, obwohl nicht sicher ist, dass Kinder bei Kik-Lieferanten schaffen müssen Die Tengelmann-Tochter versucht seit längerem, mit Hilfe unabhängiger Institute das Problem auszumerzen Anprangern müsste man die immer schneller rotierende Globalisierung, wodurch Kinderarbeit Tür und Tor geöffnet ist Wer heute Produkte in Mittelamerika und morgen in Asien einkauft, der kann sich nicht auf sichere Lieferanten einstellen In der Hinsicht hat auch Kik NachholbedarfOriginaltext: Westdeutsche Allgemeine ZeitungDigitale Pressemappe: http://wwwpresseportalde/pm/55903Pressemappe via RSS : http://wwwpresseportalde/rss/pm_55903rss2Pressekontakt:Westdeutsche Allgemeine ZeitungZentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727zentralredaktion-wazde |
|
 |
 |
 |
|