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05.05.2008 |
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| Essen ots - Der Schauplatz: ein Supermarkt Die Zeit: spätabends Zahlreiche Jugendliche drängeln sich an der Kasse, im Einkaufskorb nicht Müsli und Mortadella, sondern: Alkohol Bier eher weniger, Wein schon gar nicht Hochprozentiges ist angesagt Das musskrachen, je mehr, desto besser, je schneller, desto lieber, sagt einer der Teenager, verstaut die Pulle Wodka im Einkaufsbeutel und füllt so die nüchterne Statistik mit Leben Niemals zuvor, so heisst es im aktuellen Drogenreport der Bundesregierung, haben deutsche Jugendliche so hemmungslos gesoffen Jeder vierte Jugendliche betrinkt sich einmal pro Monat bis zur Bewusstlosigkeit Knapp 20 000 Minderjährige müssen pro Jahr zur Ausnüchterung ins Krankenhaus Begriffe wie Komasaufen oder Flatrate-Party zogen ins Wörterbuch ein, und die Gesellschaft fragt besorgt: Was tun? Mit Paragrafen allein, soviel steht fest, ist es nicht getan Ausschankverbote werden missachtet, Kontrollen umgangen Wenn die Kassiererin nach dem Ausweis fragt, findet sich garantiert jemand, der volljährig ist und einspringt Wir müssen uns wohl nicht nur fragen: was tun? Sondern auch: Warum wird so viel getrunken?Originaltext: Westdeutsche Allgemeine ZeitungDigitale Pressemappe: http://wwwpresseportalde/pm/55903Pressemappe via RSS : http://wwwpresseportalde/rss/pm_55903rss2Pressekontakt:Westdeutsche Allgemeine ZeitungZentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727zentralredaktion-wazde |
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