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28.04.2008 |
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| Essen ots - Die Bestie wird dieser Mann genannt, und wir schauen in sein Gesicht Studieren die Augen, den Mund, suchen nach Spuren für das Unvorstellbare und bleiben doch fassungslos Wie kann es sein, dass dieser Mann seiner Familie so viel Leid angetan hat? Warum blieb das Böse so lange im Dunkeln? Aber auch, und das wohl vorallem: Welche Abgründe birgt die menschliche Natur? Ein netter Mensch, sagen die Nachbarn Hat immer freundlich gegrüsst War hilfsbereit, packte mit an, wenn man ihn brauchte Zählte sogar zu den Honoratioren der kleinen Stadt, gern gesehen am Stammtisch Niemand ahnte etwas vom Doppelleben des Josef Fritzl Das Verliessim Keller, die Torturen der Opfer, all das blieb ein Vierteljahrhundert unentdeckt Welch Niedertracht war nötig, um das Verbrechen zu verbergen! Freunde, Nachbarn, die Behörden - alle wurden hinters Licht geführt, ahnten nichts vom Horror Wir schauen in dieses Gesicht und finden keine Antwort Zuweilen wohnt es wohl nebenan, das Böse, und grüsst uns höflichOriginaltext: Westdeutsche Allgemeine ZeitungDigitale Pressemappe: http://wwwpresseportalde/pm/55903Pressemappe via RSS : http://wwwpresseportalde/rss/pm_55903rss2Pressekontakt:Westdeutsche Allgemeine ZeitungZentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727zentralredaktion-wazde |
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