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06.05.2008 |
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| Düsseldorf ots - Auf der Liste der grössten Volksärgernisse stehen die hohen Spritkosten längst auf Platz Eins Die Wut richtet sich nicht nur gegen die Mineralölkonzerne Auch die Politik steht amPranger Denn es hat sich längst herumgesprochen, dass der Staat überdie Mineralöl- und Mehrwertsteuer für 62 Prozent des Benzinpreises verantwortlich ist Eine willkürliche Quote, die schon morgen verkleinert werden könnte Wenn die Politik es nur wollte Trotzdem muss man dem geballten Volkszorn auch den zweiten Teil der Wahrheit entgegenhalten dürfen Zu billiges Benzin ist auch nicht gut Das zeigt das Beispiel USA: Wo der Sprit nur halb so viel kostet, verbrauchen die Autos doppelt so viel Den amerikanischen Herstellernfehlten bisher schlicht die Anreize zur Entwicklung verbrauchsarmer Techniken Langzeitfolge: Deutsche Autos gelten heute weltweit als Massstab, amerikanische als technisch lächerlich GM, Ford und Chrysler müssen inzwischen ums nackte Überleben kämpfen Hohe Energiepreise sind also nicht nur ärgerlich, sondern auch eine Innovations-Peitsche, die zu besseren Techniken antreibt Die wiederum senken die Belastung der Atmosphäre mit Klimagasen Und so hilft der hohe Benzinpreis am Ende sogar noch beim Sparen: Hochwasser-Katastrophen und schmelzende Polkappen haben schliesslich auch ihren PreisOriginaltext: Rheinische PostDigitale Pressemappe: http://wwwpresseportalde/pm/30621Pressemappe via RSS : http://wwwpresseportalde/rss/pm_30621rss2Pressekontakt:Rheinische PostRedaktion Telefon: 0211 505-2303 |
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