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30.04.2008 |
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| Bielefeld ots - Längst ist klar: Die Schmiergeldaffäre bei Deutschlands Technologiekonzern Nummer 1 wird Wirtschaftsgeschichte schreiben Leider im negativen Sinne Was nutzen all die guten Geschäftszahlen, die Rekorde bei Umsatz und Gewinn, wenn am Ende dochder Eindruck entstehen muss: Sämtliche Erfolge beruhen auf Korruptionund BestechungWas zunächst wie das schäbige Werk einzelner Top-Manager aussah, entpuppt sich nun als das illegale -raquoSystem Siemens-laquo Von bedauerlichen Einzelfällen oder individuellem Versagen in einem insgesamt sauberen Konzern kann keine Rede mehr seinDie Frage ist auch, was der ehemalige langjährige Konzernlenker Heinrich von Pierer von den Schmiergeldern gewusst hat Allein die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft inzwischen von 270 Beschuldigten spricht und dass sie möglicherweise Anklage gegen von Pierer erhebt, zeigt Ausmass und Brisanz der Affäre Die Wunden sind tief, die Heilung dürfte lange dauern Und noch eine Frage drängt sich auf: Ist Siemens Einzelfall oder nur die Spitze des Eisbergs?Originaltext: Westfalen-BlattDigitale Pressemappe: http://wwwpresseportalde/pm/66306Pressemappe via RSS : http://wwwpresseportalde/rss/pm_66306rss2Pressekontakt:Westfalen-BlattNachrichtenleiterAndreas KoleschTelefon: 0521 - 585261 |
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